Zurück zu Sorge für Mensch und Natur

Wohlergehen unserer Erzeugern

Zehntausende Menschen weltweit bauen unser Obst und Gemüse an, ernten und verpacken es. Wir streben langfristige Partnerschaften mit Erzeugern an, die Verantwortung für faire Arbeitsbedingungen übernehmen und sich für ihre lokalen Gemeinschaften einsetzen. Durch intensiven Austausch, regelmäßige Besuche und jährliche unabhängige Audits arbeiten wir gemeinsam mit unseren sorgfältig ausgewählten Erzeugern kontinuierlich an Verbesserungen.

Verbesserung des sozialen Wohlergehens

Als wir 2001 starteten, gab es noch keine internationalen Standards zum Schutz von Arbeitnehmern in den Anbaugebieten. Wir sahen darin die Möglichkeit, aktiv Verantwortung zu übernehmen, und entwickelten 2006 eigene Richtlinien für soziales Wohlergehen. Seit 2011 ist ein unabhängiges Sozialaudit für alle unsere Erzeuger verpflichtend. Heute ist 100 % unseres Produktvolumens sozial zertifiziert. Diese Zertifizierung stellt sicher, dass grundlegende Arbeitsstandards eingehalten und Menschenrechte konsequent respektiert werden. 

Die Rolle der Zertifizierung

Die Anwendung von Standards und Zertifizierungen durch unabhängige Audits ist für uns ein entscheidendes Instrument, um Transparenz zu schaffen und Fortschritte messbar zu machen. Sie helfen uns, Arbeitsbedingungen sowie Klimaauswirkungen innerhalb unserer Lieferkette systematisch zu überprüfen und kontinuierlich zu verbessern. Alle unsere Lieferanten erfüllen mindestens einen Standard aus dem ‚Basket of Water Standards’ sowie dem ‚Basket of Social Standards‘. Diese wurden gemeinsam mit der Brancheninitiative SIFAV (Sustainability Initiative Fruits and Vegetables) entwickelt und werden von allen angeschlossenen Unternehmen angewendet. 

Die Bedeutung eines langfristigen Ansatzes

Nachhaltige Verbesserungen entstehen nicht über Nacht. Um die Lebensbedingungen in lokalen Gemeinschaften wirklich zu stärken, braucht es in vielen Fällen einen langfristigen Ansatz, der über Audits und Zertifizierungen hinausgeht. Deshalb pflegen wir einen engen Dialog mit unseren Erzeugern, fördern gezielt Weiterentwicklungen und arbeiten gemeinsam daran, Arbeitsbedingungen kontinuierlich zu verbessern und Klimaauswirkungen nachhaltig zu reduzieren.

Der menschliche Aspekt des Wassers

WASH steht für Zugang zu Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene – grundlegende Voraussetzungen für Gesundheit, Sicherheit und Würde am Arbeitsplatz. Innerhalb unseres Pfeilers ‚Verantwortung für Menschen‘ nimmt WASH eine zentrale Rolle ein. Unsere Analysen zeigen, dass landwirtschaftliche Lieferketten besonderen Herausforderungen gegenüberstehen, etwa durch saisonale Beschäftigung oder abgelegene Arbeitsorte. Gleichzeitig eröffnen sich hier wichtige Chancen, Resilienz und Lebensqualität nachhaltig zu stärken. Unser WASH-Ansatz stellt bewusst den Menschen in den Mittelpunkt: Sorge um Wasser bedeutet für uns daher auch Sorge um die Menschen, die unsere Produkte anbauen, ernten und verpacken.

Unser Engagement im Bereich WASH

Mit WASH verfolgen wir einen praxisnahen Ansatz, um Risiken zu reduzieren und das Wohlergehen entlang unserer Lieferkette nachhaltig zu verbessern. Gemeinsam mit dem RvO setzen wir ein WASH-Projekt bei unserem Erzeuger Agrícola Cerro Prieto in Peru um. Dabei verbessern wir nicht nur konkrete sanitäre Einrichtungen, sondern arbeiten auch daran, WASH langfristig in Strukturen und Prozesse zu integrieren. Die gewonnenen Erkenntnisse teilen wir aktiv: Unsere Erfahrungen haben wir in einer umfassenden Fallstudie zusammengefasst.

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